Reiseführer St. Martin

Karibik - St. Martin
Passende Ferienvillen

Die Trauminsel St. Martin beziehungsweise Sint Maarten im Norden der Kleinen Antillen ist das weltweit einzige Stück Land, das eine niederländisch-französische Grenze besitzt. Auf diesem Stück Eiland kann man gleichzeitig französischen Charme und holländisches Flair spüren. Erleben Sie über 40 herrliche Sandstrände, pittoreske Hafenstädte und zollfreies Einkaufen. St-Martin gilt als die Gourmetküche der Karibik mit über 300 zum Teil erstklassigen Restaurants.

Die rund 100 km² große Karibikinsel St-Martin / Sint Maarten ist vulkanischen Ursprungs und beeindruckt mit einer grünen hügeligen Landschaft und herrlichen Stränden. Über 40 Strände ziehen sich über insgesamt ca. 16 Kilometer die Küste entlang. Die höchste Erhebung bildet der Pic Paradis mit einer Höhe von 411m über dem Meeresspiegel.

Seit dem 17. Jahrhundert teilen sich Frankreich und Holland den Besitz leben seit über 360 Jahren in einer friedlichen Koexistenz nebeneinander. Lediglich ein simples Bauwerk bildet die Grenze zwischen Saint-Martin und Sint Maarten. Eine wirkliche Grenze gibt es hier nicht. St. Martin (ca. 53 km²) im Norden der Insel gehört zum französischen Departement Guadeloupe und Sint Maarten (ca.37 km²) im Süden ist Teil der Niederländischen Antillen. Frankreich erhielt zwar etwas mehr Inselfläche; dagegen wohnen auf der holländischen Seite aber mehr Einwohner. Die Besichtigung der ganzen Insel nimmt nur etwa einen halben Tag in Anspruch.

Der Hauptort von St. Martin ist Marigot, Geprägt wird das Stadtbild von vielen historischen Gebäuden aus der Kolonialzeit, besonders pittoresk die weißen Häuser mit den bunten Fensterläden. Das Stadtzentrum erstreckt sich zwischen der Uferpromenade und der Marina Port La Royale. Am Hafen besteht die Möglichkeit für einen Strand-/Tagesausflug mit der Fähre (z.B. nach Anguilla) zu fahren. Marigot bietet viele Einkaufsmöglichkeiten von Duty-Free Waren, vor allem französische Artikel. Bummelt man an der Front de Mer entlang, findet man einige schicke französische Restaurants. Französisches gepaart mit karibischen Flair kann man auf dem Wochenmarkt erleben mit lokalen Früchten, frischen Fisch und exotischen Gewürzen. Die schönsten französischen Strände sind Baie Longue, Cupecoy Bay Beach, Baie Rouge, Grand Case Beach und Orient Beach. Besonders beliebt der schier endlos lange Orient Bay mit samtig weißen Sand und dem vorgelagerten Korallenriff, ideal zum Schnorcheln und Tauchen. Und die Bucht von Baie Rouge ein Paradies für Taucher. Teilweise ist am Orient Beach FKK erlaubt. In Grand Case findet man zudem zahlreiche Restaurants jeder Geschmacksrichtung und jeder Preisklasse. Auch ein Aufstieg zur Festungsruine Fort St. Louis lohnt sich. Das Fort aus dem Jahr 1789 schützte einst die Lagerhäuser Marigots vor Räubern. Heute genießt der Besucher eine fantastische Aussicht auf den Ort, die Baie de Marigot und die Baie de la Potence. Nicht verpassen sollte man einen Besuch von „Ferme aux Papillons“. Im Ort Quarter of Orleans flattern in einer 900 m² tropischen Einrichtung seltene, exotische Schmetterlinge aus allen Teilen der Welt herum. Dazu märchenhafte Musik, exotische Blumen und kleine Wasserfälle, die der Atmosphäre den letzten Schliff geben. Parfüm kaufen oder selbst herstellen kann man in der Parfümerie Tijon am Grand Case. Mit 16 verschiedenen Sorten und Eau de Cologne.

Der Hauptort von Sint Maarten ist Philipsburg, auf einer Sandbank zwischen dem Groot Baai und dem Great Salt Pond gelegen. Die Hafenstadt mit ihrem Freihafenstatus ist ein Shoppingparadies und ein gern angesteuertes Ziel für Kreuzfahrtschiffe. Zwischen Front- und Backstreet, finden sich unzählige Einkaufsmöglichkeiten, in denen man so gut wie alles was der Markt hergibt, zollfrei einkaufen kann wie u.a. Schweizer Uhren, französisch Parfüms, Chinesischen Stickereien, japanische Elektronikgeräte und italienische Lederwaren. Sehenswert ist auf Sint Maarten das 1793 erbaute Gerichtsgebäude und in der Nähe der Front Street, das Sint Maarten Museum. Das kleine Museum bietet eine Fülle interessanter Informationen zur Inselgeschichte. Weitere Attraktion sind die unweit entfernten Festungen „Fort Amsterdam“ und „Fort Williams und das Grenzdenkmal, das an den Vertrag von Concordia 1648 und an die Teilung der Insel erinnert. Lohnenswert auch der Zoological Botanical Garden am Ende des Great Salt Ponds. Mit einer interessanten Sammlung südamerikanischer Reptilien und Säugetiere. Auf der niederländischen Seite laden der Mullet Bay, Great Bay, Little Bay und Simpson Bay zum Sonnenbaden ein.

Wer einen Strandabschnitt mit Nervenkitzel besuchen möchte, geht an den Maho Beach hinter dem Princess Juliana Airport. Die Einflugschneise befindet sich direkt am Strand. Hier setzen die Maschinen auf der Rollbahn auf, darunter solche vom Typ Airbus A 340 und Jumbo Jet. Vor allem nachmittags kann man den Anflug in geringster Höhe erleben. Auf einem aufgestellten Surfboard werden die Flugpläne angezeigt. Ein Muß für jeden Flugzeug Fan!

Wer es etwas ruhiger bevorzugt, begibt sich in den inneren Teil der Insel. Dieser ist fast unbewohnt und vom letzten Rest des insularen Regenwaldes bedeckt. Hier kann man ungestört zur höchsten Erhebung wandern. Das Plateau Pic Paradis bietet Ausblicke auf Orient Beach, French Quarter, Dutch Quarter, Oyster Pond und Philipsburg, sowie die benachbarte Insel Saint Barths. Auf der gegenüberliegenden Seite lässt sich die Bucht von Marigot vor Simpson Bay und den Terres Basses beobachten.

Die trockenste Zeit ist zwischen Januar und April, die feuchteste Zeit dagegen zwischen August und November. Von Juni bis November ist Hurrikansaison. Die beste Reisezeit ist zwischen Dezember bis April.

Von Reisenden aus EU-Ländern werden nur ein gültiger Reisepass sowie ein Ticket für die Rückreise verlangt.

Man sollte das ganze Jahr über leichte, atmungsaktive Sommerkleidung mitnehmen. Für die Abende braucht man auch leichte Wollsachen. Eine Regenjacke oder ein anderer Regenschutz ist ganzjährig angebracht. Auch eine gute Sonnenbrille ist notwendig.

Es sind keine gesetzlichen Impfungen vorgeschrieben, empfohlen werden Standardimpfungen wie Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie. Seit dem 6.12.2013 gibt es bestätigte Erkrankungsfälle von Chikungunya im französischen Teil von St. Martin. Die Krankheit zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s. u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, es gilt Mückenschutz. Die Insel gilt als malariafrei.

Hauptstadt: Marigot (Saint Martin) und Philipsburg (Sint Maarten).

Landesgrenzen: Der Anguilla Kanal trennt Saint Martin von der britischen Nachbarinsel Anguilla im Norden. Der Saint-Barthélemy Kanal trennt Sint Maarten von der französischen Insel Saint-Barthélémy im Südosten.

Amtssprachen: (Saint Martin) Französisch; (Sint Maarten) Niederländisch und Englisch.

Religionen: (Sint Maarten): Die Mehrheit der Bevölkerung ist protestantisch, es gibt auch katholische und jüdische Glaubensgemeinschaften. (Saint Martin): Überwiegend römisch-katholisch, eine protestantische Minderheit und andere.

Zeitverschiebung: UTC -4 Stunden

Zahlungsmittel: Die offizielle Währung des französischen Teils der Insel ist der Euro, im niederländischen Teil gilt der Antillen-Gulden. Der US-Dollar wird auf beiden Inselteilen akzeptiert, sowie alle gängigen Kreditkarten, die verbreitetste ist Visa.

Trinkgeld: In Hotels und Restaurants ist der Service direkt im Preis enthalten. In allen anderen Fällen ist ein Trinkgeld in Höhe von 10 bis 15 Prozent angemessen.

Stromspannung: 110/220 Volts, 60 Hz Es werden standardmäßige zwei- und dreipolige Flachstecker verwendet.

Internationale Vorwahl: +599. (Sint Maarten); +590 (Saint Martin)

Feiertage:

1. Januar (Neujahr), 14. Februar, Karfreitag, Ostermontag, 30. April (Geburtstag der Königin), 1. Mai (Tag der Arbeit), Christi Himmelfahrt, 1.Juli (Nationalfeiertag), 21. Oktober (Tag der Antillen), 16. November (Amerika-Tag), 25. und 26. Dezember (Weihnachten). Außerdem gibt es noch auf jeder Insel einen speziellen Feiertag. Pfingstmontag gilt nur in Frankreich als Feiertag.

 

Gerne erzählen wir Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch mehr über St. Martin – rufen Sie uns an: +49 (0) 221.170 007 990.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Aktualität der Informationen in diesem Reiseführer leisten können.