Reiseführer Spanien

Europa - Spanien
Passende Ferienvillen Passende Luxushotels

Bei dem Gedanken an Spanien fallen einem sofort die leckeren Tapas, stolze Flamencotänzerinnen, und wilde Stierkämpfe ein. Spanien ist nach wie vor das beliebteste Urlaubsland in Europa und wird von einer schier unvergleichlichen Vielfalt geprägt. Das Königreich lockt mit traumhaften Sandstränden, atemberaubenden Nationalparks, antiken Städten und kulinarischen Köstlichkeiten. Jede Region bietet für jeden Geschmack das Richtige.

Die Ostküste und Südküste ist die touristisch wohl interessanteste Region des spanischen Festlands. Mit Gebieten von Rest-Katalonien, Valencia und Murcia. Beliebt sind hier vor allem die Costa Brava, die Costa Dorada und die Costa Blanca.

Die Costa Brava verführt mit steilen Felsküsten, kleinen Buchten, langen feinen Sandstränden und dazwischen liegende Fischerdörfer in unberührter Natur. Costa Dorada, die goldene Küste mit der geschäftigen Metropole Barcelona mittendrin, umfaßt einen Küstenstreifen von etwa 200 km - ein wahres Paradies für Strandliebhaber und Wassersportler. Und Costa Blanca, die Weiße Küste, verzaubert mit langen fast weißen Sandstränden. Barcelona ist die am meisten besuchte Stadt Spaniens. Die Hauptstadt Kataloniens besticht durch die Baukunstwerke Antonio Gaudis wie mit dem letzten Werk des Künstlers, der unvollendeten Sagrada Familia. Eines der ungewöhnlichsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten Barcelonas. Oder dem Ramblas im Herzen Barcelonas mit der schönsten Markthalle der Stadt der „la Boqueria“, mit vielen Glasmosaiken dekoriert. Am Abend besonders schön die Font Màgica, ein Springbrunnen dessen Wasserfontänen zur Musik hochschießen und mit bunten Farben erleuchtet werden. Der Süden Spaniens lockt mit der wunderschönen Region Andalusiens und seinen Traumstränden der Costa del Sol oder Costa de la Luz. Die Sonnenküste, Costa del Sol, die am weitesten südlich gelegene Mittelmeerküste Spaniens, bietet kilometerlange Sandstränden und im Südwesten ein hervorragendes Revier für Surfer und Taucher. Hier findet sich die Luxusmetropole der Schönen und Reichen Marbella. Mit den elegantesten Geschäften, besten Restaurants und den schönsten Yachten des Landes.

Die Costa de la Luz, die sich entlang der spanischen Atlantikküste erstreckt von Gibraltar aus bis zur portugiesischen Grenze, ist vor allem bekannt für die Stadt Cádiz. Es ist wahrscheinlich Spaniens älteste Stadt. Neben den sehenswerten Städten ist übrigens auch der international bekannte Nationalpark „Cota Doñana“ einen Besuch wert. Andalusien ist die südlichste Region Europas und nur durch die 14 Kilometer breite Straße von Gibraltar von Marokko getrennt. Städte wie Sevilla, Cordoba, Malaga und Granada sind hier angesiedelt. Berühmt ist die Region für Stierkampf, Flamenco und Sherry. Auf keinen Fall sollte eine Besichtigung der Alhambra auf den Hügeln von Granada bei einer Spanienreise fehlen. Die Alhambra gilt als die älteste Palastanlage ihrer Zeit und entstand etwa um 800 bis 1200 n. Chr. Aufgrund seiner rötlichen Färbung wird der Palast „Rote Burg“ genannt. Er besticht mit unzähligen kunstvollen Mosaiken und ausgedehnten wunderschönen Gartenanlagen. Unweit der heißen und sonnenverwöhnten Küsten erhebt sich die Sierra Nevada mit ihren fast das ganze Jahr über schneebedeckten Bergen. Mit 3482 Metern ist sie das höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel.

Ob Mallorca, Menorca, Ibiza oder Formentera, die Balearen sind die idealen Inseln für Strandliebhaber und Sonnenanbeter. Mit endlosen Sandstränden, kristallblauen Meer, beeindruckenden Landschaften und einer faszinierenden Kultur. Da die Balearen auf der Route der Zugvögel von Europa nach Afrika liegen, können zudem die unterschiedlichsten Vögel gesichtet werden. Mallorca im westlichen Mittelmeer ist die größte Insel der Balearen-Gruppe. Besonders empfehlenswert sind Strände wie der von Cala Portals Vells in der westlichen Bucht von Palma mit zwei sandigen Buchten in einer Felseinfassung oder Can Picafort Bucht von Alcudia mit hellem Sandstrand und Dünen. Ein besonderes Erlebnis ist auf Mallorca ein Besuch im Naturpark Reserva de Galatzó. Zahlreiche Wasserfälle fügen sich perfekt in die malerische Gebirgslandschaft ein, die man auf festgelegten Wegen durchwandern kann. Weiter lohnenswert sind Exkursionen zu den vielen Höhlen. Besonders ein Ausflug zu der berühmten Drachenhöhle Coves del Drach mit unterirdischem See. Hier erwartet den Gast ein besonders schönes Spektakel. Aus der Tiefe der dunklen Höhle gleiten lautlos drei nur dezent beleuchtete Boote mit Musikern über das glasklare Wasser, die populäre klassische Melodien spielen. Wer Kultur und Sehenswürdigkeiten sucht, findet diese vor allem in der Hauptstadt Palma de Mallorca. Die Kathedrale, das Schloss von Bellver, der Palacio Real, die Lonja, das Grand Hotel, das Museo de Mallorca, Patrizierhäuser wie Can Vivot, Can Oleza, Casal Solleric und etwa zwanzig Galerien für moderne Kunst und zahlreiche Musikfestivals garantieren viel Abwechslung.

Wer ganzjährig angenehme Temperaturen sucht ist auf den Kanarischen Inseln gut aufgehoben. Die vor der Nordwestküste Afrikas liegenden Inseln sind vor allem ein Badeparadies. Eine gesamte Küstenlänge von ca. 1.500 km hält genügend Plätze für Wassersportler bereit. Sehenswürdigkeiten sind hier in erster Linie die Natur und das Klima. Die sieben Hauptinseln der Kanaren sind: Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro. Die eher östlich gelegenen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote sind vom Klima her eher trocken, sonnig und flach – ideal zum Baden und für Strandspaziergänge geeignet. Die westlichen Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro hingegen sind gebirgig und bekommen vor allem im Norden wesentlich mehr Regen ab. Sie halten eine grüne faszinierende Flora bereit, die zum Wandern und Trekking einlädt.

Das Klima in Spanien ist in den einzelnen Regionen recht unterschiedlich. Im Norden ist es gemäßigt warm. In den Regionen Galicien, Asturien, Kantabrien, dem Baskenland und Navarra herrscht vorwiegend atlantisches Klima. Während in der Mitte Spaniens ein weitaus kontinentaleres Klima herrscht wie in Kastilien-León, Madrid, La Rioja, Kastilien La-Mancha, Extremadura und Andalusien. Im Süden des Landes und auf den Kanaren liegt die subtropische Zone mit langen, heißen Sommern und einer Trockenperiode von elf Monaten. An der Mittelmeerküste herrschen milde Winter und erträgliche Sommer. Die Temperaturen übersteigen auch im Hochsommer selten die 32 Grad Grenze. April bis Oktober ist die beste Reisezeit.

Staatsangehörige der EU können nach Spanien mit dem Reisepass oder Personalausweis visumfrei einreisen. Der Reisepass darf sogar maximal ein Jahr lang abgelaufen sein. Mit diesen Dokumenten ist ein Aufenthalt von bis zu drei Monaten zulässig.

Im Sommer leichte Kleidung aus Naturfasern, für Frühjahr Herbst leichte Wollsachen und Regenkleidung. Im Winter werden warme Wollsachen sowie ein warmer Mantel benötigt. Auf den Kanarischen Inseln genügt bis auf die Wintermonate Sommerkleidung, Spanier legen in der Regel viel Wert auf ein gepflegtes Aussehen. Sie kleiden sich eher konservativ und elegant.

Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Kala Azar kommt vor allem an der Mittelmeerküste und auf den Balearen vor. Die Leishmaniose ebenfalls an der Mittelmeerküste (insbesondere in den Provinzen Alicante und Murcia), auf den Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) und im Süden des Landes vor. Die Übertragung geschieht durch Schmetterlingsmücken. Ein wirksamer Mückenschutz beugt vor. Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Schließen Sie vor Abreise auf jeden Fall eine Reisekrankenversicherung ab.

Hauptstadt: Madrid

Landesgrenzen: Spanien befindet sich auf der iberischen Halbinsel, im Südwesten von Europa. Es grenzt an Portugal, Gibraltar, Andorra und Frankreich.

Amtssprache: Kastilisch. In Spanien wird überwiegend Kastilisch, Katalanisch, Galicisch und Baskisch gesprochen. In Touristenzentren spricht man auch Englisch, Französisch und zuweilen auch Deutsch.

Religionen: Römisch-katholisch (über 90%), die Muslime machen 0,5 %, die Protestanten 0,3 % und Zeugen Jehovas 0,25% der Bevölkerung aus. Juden, Angehörige anderer Konfessionen und offiziell Konfessionslose stellen zusammen 7,2% der Bevölkerung.

Zeitverschiebung: Mitteleuropäische Zeit (MEZ). In Spanien gilt auch die Sommerzeit.

Zahlungsmittel: Euro

Trinkgeld: In spanischen Restaurants ist es üblich ein Trinkgeld in Höhe von 10- 15% zu geben.

Stromspannung: 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Internationale Vorwahl: +34

Feiertage: 1. Januar - Neujahr, 6. Januar - Heilige Drei Könige, 3. April - Ostern, 1. Mai - Tag der Arbeit, 15. August - Mariä Himmelfahrt/nicht auf Teneriffa, 12. Oktober - Spanischer Nationalfeiertag, 1. November - Allerheiligen, 6. Dezember - Tag der Verfassung, 8. Dezember - Inmaculada Concepción (Unbefleckte Empfängnis der Jungfrau Maria), 25. Dezember – Weihnachten.

 

Gerne erzählen wir Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch mehr über Spanien – rufen Sie uns an: +49 (0) 221.170 007 90.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Aktualität der Informationen in diesem Reiseführer leisten können. Auf der Website des Auswärtigen Amtes finden Sie tagesaktuelle Reisehinweise.