Reiseführer Dominikanische Republik

Wer glaubt die Dominikanische Republik sei ein reines Pauschalreiseziel, wird überrascht sein. Denn der Karibikstaat, der wie Haiti auf der Insel Hispanola liegt und zur Inselgruppe der Großen Antillen gehört, wartet nicht nur mit einer traumhaften Urlaubskulisse aus palmengesäumten Puderzuckerstränden und türkisblauem Meer auf, sondern auch mit erlesenen Hotels, einer einzigartigen Unterwasserwelt und spannender Kulturgeschichte. So können hier Anspruchsvolle, Abenteuerlustige und Entdecker aus dem Vollen schöpfen.

REGIONEN & SEHENSWÜRDIGKEITEN


Die Vielfalt der Dominikanischen Republik zeigt sich in ihren Landschaften – von Stränden über Dschungel bis zu Bergen ist alles vertreten – und in ihrem Freizeitangebot. Neben den perfekten Bedingungen zum Entspannen in erlesenen Luxushotels bietet sie eine reiche Sportauswahl und viele gut erhaltene historische Denkmäler.

Santo Domingo, die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, ist für viele Urlauber der Ausgangspunkt ihres Aufenthaltes, denn hier befindet sich ein wichtiger Flughafen des Landes. Die Metropole liegt an der Südküste an der Mündung des Río Ozama. Als älteste von Europäern in der Neuen Welt errichtete Stadt bietet sie interessante Zeugnisse der Kolonialgeschichte und zählt zum UNESCO-Welterbe. Nach der Ankunft von Christoph Kolumbus auf der Insel Hispaniola 1492 entstanden hier die erste Kathedrale, die erste Universität, das erste Krankenhaus und das erste Zollhaus Amerikas. Die Häuser in den engen Gassen sind mit Wappen der Familien versehen, die eine bedeutende Rolle bei der Eroberung Lateinamerikas spielten. Der Palast Alcázar de Colón wurde für den Sohn und Erben von Kolumbus erbaut. Santo Domingo ist ein guter Ausgangspunkt zu den Badeorten der Südküste wie Boca Chica Juan Dolio.

Wer es ruhiger mag, wird weiter im Südwesten, etwa drei Stunden Fahrt vom Flughafen Santo Domingo fündig. Hier ist die Dominikanische Republik am ursprünglichsten und aus touristischer Sicht noch im Dornröschenschlaf versunken. Salzwasserseen, einsame Strände, Dschungel, Kiefernwälder und bergiges Hinterland prägen die abwechslungsreiche Landschaft. Naturfreunde können sich an einer großen Artenvielfalt von Wasservögeln und Reptilien erfreuen. Die Stadt Barahona ist ein Zentrum des Ökotourismus und bekannt für den traditionellen Anbau und die Verarbeitung von Zuckerrohr. Neben herrlichen Stränden zeichnet sich das nur 28 km von Santo Domingo entfernte San Cristobal durch sein historisches Erbe aus: Hier wurde 1844 die erste Verfassung der Dominikanischen Republik unterzeichnet und 1891 der Diktator Trujillo geboren. In der Nähe ließ Christoph Kolumbus einst eine Festung errichten. Ganz im Südwesten direkt an der Grenze zu Haiti liegt die Stadt Pedernales, in der montags und freitags ein bilateraler Markt stattfindet. Wer mag, kann nach Absprache mit den Grenzbehörden einen Spaziergang über den Fluss ins haitianische Anse-a-Pitres machen. Tolle Ausflugsziele in der Nähe von Pedernales sind der Nationalpark Sierra de Baoruco und der Salzsee Lago Enriquillo.

Fährt man von Santo Domingo in die entgegengesetzte Richtung gen Osten, gelangt man an die Palmenküste um Punta Cana und Bávaro, wo kilometerlange weiße Sandstrände und All-inclusive Resorts zum süßen Nichtstun einladen. Ein Aushängeschild für den Umweltschutz in der Dominikanischen Republik und der ganzen Karibik ist der Fischerort Bayahibe, dessen Umgebung zum gleichnamigen Nationalpark erklärt wurde. Weitere Stationen an der Ostküste sind La Romana und San Pedro de Macorís, Hauptzentren der Zuckerindustrie, Casa del Campo, wo gerne VIPs wie Bill Clinton Urlaub machen und das einer toskanischen Stadt nachempfundene Altos de Chavón mit Amphitheater und Designschule.

Ein Paradies für Individualisten und Naturliebhaber ist die Nordostküste, insbesondere die Samaná-Halbinsel. In der Bucht lassen sich im Frühjahr Buckelwale beobachten. Früher war Samaná ein Refugium für Piraten. Noch heute sind in der Region vielfältige kulturelle Einflüsse von Einwanderern aus aller Welt wie der ersten Siedler von den Kanarischen Inseln und aus der Versklavung entlassener Afroamerikaner spürbar.

Mit einem Angebot für jeden Geschmack begeistert die Nordküste der Dominikanischen Republik. Aufgrund der häufigen Edelsteinfunde wird sie auch Bernsteinküste genannt. Die Playa Dorada ist bei Touristen sehr beliebt. Während Puerto Plata mit viktorianischem Flair vor schönster Karibikkulisse lockt, zeichnet sich Cabarete durch ein reges Nachtleben aus und Sosúas durch hervorragende Tauchmöglichkeiten. Überhaupt finden Sportler hier alles, was das Herz begehrt. Das Angebot beinhaltet Reiten in den Wäldern, Trekking im Bergland, Kiteboarding, Surfen und Mountainbiking.

Nicht zu vergessen ist das fruchtbare Zentrum der Dominikanischen Republik mit dem regionalen Dreh- und Angelpunkt Santiago, wo sich ein weiterer Flughafen des Landes befindet. Außerdem bietet die Stadt, in der die meisten Präsidenten des Landes geboren wurden, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten auf der Calle del Sol, Unterhaltung in Bars, Clubs, Restaurants und Cafés sowie ein Tabakmuseum. Das weiter zum Landesinneren hin gelegene La Vega ist für seine Goldfunde bekannt und außerdem das nationale Zentrum des Karnevals.

WICHTIGE FAKTEN


Hauptstadt
Santo Domingo

Landesgrenzen
Die Dominikanische Republik belegt den Ost- und Mittelteil der Insel Hispaniola und grenzt an Haiti im Westen.

Amtssprache
Spanisch

Religionen
Katholiken (65 %), Protestanten (18 %), Religionslose (12 %), Sonstige (5%)

Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MESZ) -6 Stunden

Zahlungsmittel
Dominikanischer Peso (DOP); Visa und Mastercard werden in den meisten touristischen Einrichtungen akzeptiert. Unter Umständen werden bei der Kreditkartenzahlung vor Ort Bearbeitungsgebühren berechnet – erfragen Sie diese am besten im Vorfeld. Einige Kreditkartenanbieter ermöglichen das kostenlose Geldabheben weltweit, zum Beispiel die DKB.

Trinkgeld
Ein Trinkgeld von mindestens 10 % des Rechnungsbetrages wird empfohlen.

Stromspannung
110 V, 60 Hz; Ein Adapter ist notwendig.

Internationale Vorwahl
+1

Feiertage
1. Januar Neujahr
6. Januar Heilige Drei Könige
13. Januar Nationaler Tag der Alphabetisierung
21. Januar katholischer Feiertag (Día de la Altagracia)
26. Januar Tag des Gründungsvaters Juan Pablo Duarte
27. Februar Unabhängigkeitstag, Ostern (Semana Santa)
1. Mai Tag der Arbeit
Fronleichnam, Muttertag, Vatertag
16. August Tag der Restauration
24. September katholischer Feiertag (Día de la Mercedes)
6. November Tag der Verfassung
24. Dezember Heiligabend
25. Dezember Weihnachten
31. Dezember Silvester
Teilweise werden die Feiertage vorgezogen oder nach hinten verlegt, z. B. wenn sie auf ein Wochenende fallen.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Aktualität der Informationen in diesem Reiseführer leisten können. Auf der Website des Auswärtigen Amtes finden Sie tagesaktuelle Reisehinweise.

 
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