Reiseführer Madagaskar

Madagaskar ist nicht nur die viertgrößte Insel der Welt, sondern auch eine sehr alte Insel. Schon vor mehr als 150 Millionen Jahren brach Madagaskar vom afrikanischen Kontinent ab. Durch die Trennung vom Festland haben sich Flora und Fauna auf Madagaskar ganz individuell und ohne äußere Einflüsse entwickelt. Die Insel ist ein echter Hotspot für Naturliebhaber. Entdecken Sie eine Vielzahl von Arten, die Sie nirgendwo sonst auf der Welt finden. Zu den natürlichen Schätzen Madagaskars gehören dichte Regenwälder, kilometerlange tropische feine Sandstrände, erhabene Baobabs, fluoreszierende Farne, seltene Orchideen und die seltensten Wasservögel der Welt. Besonders berühmt ist Madagaskar für seine Halbaffen, die Lemuren, die noch in freier Wildbahn beobachtet werden können. Wer seinen Badeaufenthalt mit Wassersportaktivitäten wie Schnorcheln oder Tauchen verbinden möchte findet in Madagaskar verschiedene interessante Spots. Das wohl bekannteste Tauchgebiet Madagaskars liegt vor der Insel Nosy Be mit Riffhängen, tiefliegenden Wrack und einem enormem Fischreichtum. Für Kulturliebhaber bieten die größeren Städte wie Antananarivo, Toamasina, Antsirabe, aber auch die kleineren Dörfer jede Menge Erlebnisse, die Ihnen sonst vermutlich nirgendwo anders auf der Welt begegnen werden.

REGIONEN & SEHENSWÜRDIGKEITEN


Madagaskar ist mit einer Fläche von 587.295 Quadratkilometern nach Indonesien der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat der Welt. Die Insel läßt sich in fünf geografische Regionen einteilen: die Ostküste, das Tsaratanana Massiv im Norden, das zentrale Hochland, die Westküste und der Südwesten. Zwischen der Ostküste und dem Hochland befindet sich der feuchtwarme, dampfende Regenwald mit rund 5500 Pflanzenarten und zahlreichen exotischen Tierarten. Und an der Ostküste selbst gibt es zahlreiche atemberaubend schöne Sandstrände, die zum Entspannen einladen. Entdecken Sie zahlreiche traumhafte Orte, angefangen von Mananjary nach Mankara, weiter von Fort Dauphin nach Manantenina oder von Andasibe nach Toamasina mit einem kleinen Abstecher auf die Pirateninsel Sainte Marie. Das kleine Eiland, das eigentlich Nosy Boraha heißt, bot jahrelang den Piraten Unterschlupf und lädt geradezu dazu ein, auf den Spuren der Seeräuber zu wandern. Ein Besuch auf dem Piratenfriedhof ist ein Muss. In den Mangroven kann man bei einer Kanutour die gesunkenen Piratenboote am Grund liegen sehen und fühlt sich wie in eine andere Zeit versetzt. Im Norden liegen die Tsaratanana-Bergkette, die bis zu 2.876 Metern hoch ist und auch der höchste Berg der Insel, der Maromokotro mit 2.886 Metern. Im äußersten Nordosten liegt zudem Sava, die „grüne Enklave“ der Insel mit den unberührten Regenwäldern des Marojejy-Nationalparks. Der Nationalpark ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes und erstreckt sich über 55.000 Hektar. Elf Lemurenarten, darunter der äußerst seltene und stark bedrohte Seiden-Sifaka, 148 Reptilien- und Amphibienarten sowie mehr als 50 Palm- und mehr als 300 Farnarten sind hier beheimatet. Wanderlustige mit guter Kondition können den Park auf mehrtägigen Rundtouren entdecken.

In der Region finden sich auch die vier wichtigsten Städten – Andapa, Sambava, Antalaha und Vohémar. Berühmt ist das Gebiet ebenfalls für den Anbau von Vanilleschoten. Der süße Duft der Vanille-Plantagen ist hier allgegenwärtig. Sehenswert auch der Nordküste vorgelagerte Inselwelt mit den traumhaften Inseln Nosy Be, Nosy Iranja, Nosy Tsarabanjina und Nosy Sakatia Die bekannteste dieser Inseln ist Nosy Be zahlreiche Wassersportaktivitäten, Quadbiking, Ylang Ylang-Plantagen und das Lemurenreservat Lokobe versprechen abwechslungsreiche Urlaubstage. Taucher und Schnorchler finden auf allen Inseln ideale Bedingungen vor. Hervorzuheben ist das Unterwasserreservat bei Nosy Tanikely. Der Süden Madagaskars lockt mit grünen Reisterrassen, schattigen Wäldern und dem monumentalen Isalo-Gebirge mit seinen atemeberaubenden Canyons und Gipfeltürmen. Abenteuerlich ist es im Saphir -Eldorado Ilakaka, einer wild wuchernden Bretterstadt, die an die Goldgräberlager Kaliforniens im vergangenen Jahrhundert erinnert. Zum Ausspannen lädt das Küstenstädtchen Tulear an den blauen Lagunen von Ifaty oder Anakao ein. Weiter südöstlich im bergigen Hochland liegt der Ranomafana Nationalpark, der besonders bekannt ist für den goldenen Bambuslemur sowie weitere 11 Lemurenarten, zahlreiche Vögel und Reptilien.

Für Liebhaber von Kakteen lohnt sich der Weg über Sandpisten in den tiefen Süden nach Tolagnaro (ehemals Fort Dauphin). Die Stadt ist ideal für Windsurfer und bietet sich auch an für interessante Ausflüge in die nähere Umgebung. Der Westen der Insel ist bekannt und berühmt für die hier anzutreffende Baobab-Allee in der Nähe von Morondava. Sie gilt als eines der Wahrzeichen von Madagaskar. Lassen Sie sich verzaubern, wenn der Sonnenuntergang die urtümlichen Riesen in rot-goldenes Licht taucht. Im nicht weit entfernt gelegenen Kirindy-Reservat beobachten Sie Lemuren und Echsen hautnah. In Madagaskar gibt es verschiedene Nationalparks, die zum Besuch einladen wie zum Beispiel das Biosphärenreservat Mananara, in dem das eigentümliche Aye Aye lebt, das Reservat von Andasibe mit der größten Lemurenart, dem Indri, oder dem Lokobe Nature Special Reserve wo das das kleinste Chamäleon der Welt zu finden ist.

WICHTIGE FAKTEN


Hauptstadt
Antananarivo

Landesgrenzen
Die Insel liegt vor der Ostküste Mosambiks im Indischen Ozean.

Amtssprache
Madagassisch, Englisch und Französisch als Amtssprachen und regionale Sprachen dienen als Umgangssprachen.

Religionen
52 % indigener Glauben (Animismus, Ahnenverehrung) , 41 % Christentum, 23 % römisch-katholisch , 18 % Protestanten , 7 % Islam (vor allem im Norden und Westen).

Zeitverschiebung
UTC+3

Zahlungsmittel
Malagasy Ariary (MGA). Das gängigste und sicherste Zahlungsmittel in Madagaskar ist die Kreditkarte; auch für Geldautomaten. Der Gebrauch der VISA-Kreditkarte ist bisher nur in den größeren Städten und Hotels möglich. Eine Geldversorgung mit der Maestro EC-Karte ist leider nicht möglich.

Trinkgeld
In Hotels und Restaurants gibt man zwischen 5% und 10% der Rechnung.

Stromspannung
Auf Madagaskar gibt es überwiegend 220 V sowie 127 V / 50 Hz. Zweipolstecker sind gebräuchlich. Auf dem Land kommen Stromausfälle öfter vor.

Internationale Vorwahl
+261

Feiertage
1. Januar Neujahr
29. März Tag der Märtyrer (Erinnerung an den Aufstand 1947)
März / April Ostermontag
1. Mai Tag der Arbeit
Mai Christi Himmelfahrt
Mai / Juni Pfingstmontag
26. Juni  Unabhängigkeitstag
15. August  Mariä Himmelfahrt
14. Oktober Ausrufung der Ersten Republik
1. November Allerheiligen
11. Dezember Ausrufung der Vierten Republik
25. Dezember Weihnachten.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Aktualität der Informationen in diesem Reiseführer leisten können. Auf der Website des Auswärtigen Amtes finden Sie tagesaktuelle Reisehinweise.

 
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