Reiseführer Mosambik

Lange, weiße Strände mit feinem Sand, gesäumt von Palmen und Mangrovenwäldern, einsame Inseln und Frischwasserlagunen, fantastische Korallengärten unter der Oberfläche des türkisblauen, glasklaren Ozeans mit einer unzähligen Vielfalt schillernd-bunter Meeresbewohner – eine Beschreibung der Landschaft Mosambiks klingt wie die Schilderung eines Garten Eden.

Touristisch noch weitgehend unberührt, mit rund 2.800 Kilometern Küstenlänge und einer Küstenebene, die mehr als die Hälfte seiner Fläche einnimmt, ist das Land an der Ostküste Afrikas mit seinen vielen Inseln tatsächlich ein echtes Naturparadies mit einer Unterwasserwelt, welche die begehrtesten Tauchspots der Erde beinhaltet.

Dennoch finden sich in Mosambik vereinzelt erlesene Hotels wie Perlen an den Traumstränden. Die Kombination aus idyllischer Natur und privaten Hideaways, in denen Entspannung oberstes Gebot und deren Luxus nie aufdringlich, sondern authentisch an die Umgebung angepasst ist, macht dieses Reiseziel so faszinierend und zu unserem Geheimtipp für Barfuß-Luxus in Afrika.

REGIONEN & SEHENSWÜRDIGKEITEN


Insbesondere die Inseln vor der Küste Mosambiks sind perfekte Beispiele intakter tropischer Natur. Darunter sticht zum einen das nördlich der Küstenstadt Pemba gelegene Quirimbas-Archipel hervor, das zwölf Hauptinseln und 20 kleinere aus dem Meer ragende Korallenfelsen umfasst. Einige gehören zum Quirimbas Marine National Park, doch das Meeresleben ist in diesem Gebiet größtenteils völlig ungestört. Die wenigen Luxuslodges dort sind sehr abgeschieden und bieten sich daher für einen Urlaub in völliger Privatsphäre oder den entspannenden Abschluss einer Safari in Tansania geradezu hervorragend an.

Auch das vor der Südküste Mosambiks gelegene Bazaruto-Archipel ist hervorzuheben. Von der Küstenstadt Vilanculos aus erreichen Sie seine vier Hauptinseln Bazaruto, Benguerra, Santa Isobel und Santa Carolina, früher unter dem Namen „Paradise Island“ bekannt. Das Leben unter der Meeresoberfläche wird ebenfalls durch einen Nationalpark geschützt, welcher den größten Teil der Inselgruppe einschließt. Ein Strandurlaub in dieser Gegend bietet sich in Kombination mit einer Safari im südlichen Afrika an.

Die Hauptstadt Maputo steht mit ihrer quirligen Atmosphäre im Kontrast zu den einsamen Inseln Mosambiks, was sie aber nicht minder reizvoll macht. Sie hat sich ihren traditionell-afrikanischen Charme bewahrt und mixt ihn mit mediterranem Flair, ein Erbe der Besetzung durch die Portugiesen, die erstmals 1544 in der Bucht vor der Stadt landeten. Aufgrund der Lage an der Delagoa Bay ist Maputo ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge auf dem Meer. Auf dem Festland locken einige Nationalparks mit unvergesslichen Naturerlebnissen.

Die Nationalparks und Wildreservate Mosambiks erholen sich noch von den Folgen des Bürgerkrieges in den 1970er Jahren – durch Wilderei wurde der Tierbestand dezimiert. Nach und nach laufen Projekte zum Wiederherstellung der einstigen Vielfalt und zur Bewahrung dieser an. Die Auswahl an Lodges in diesen Gebieten ist noch nicht sehr groß. Wir beraten Sie auf Anfrage gerne zu den vorhandenen Übernachtungs- und Safarimöglichkeiten und möchten Ihnen nachfolgend schon einmal einen Vorgeschmack auf zukünftig sicherlich sehr interessante Gebiete für Ihren Safariurlaub geben.

Wer die afrikanische Wildnis ganz ungestört erleben möchte, reist am besten in den Norden Mosambiks. An der Grenze zu Tansania liegt das Niassa-Reservat, das mit einer Fläche von rund 42.000 Quadratkilometern zu einem der größten geschützten Gebiete des Kontinents zählt. Dort begegnen Sie kaum einem anderen Menschen, dafür aber einer Vielzahl an Tieren. So können Sie unter anderem Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel, Hyänen, Zobel, Gnus und verschiedene Antilopenarten beobachten. Zwischen dem Niassa-Reservat und dem angrenzenden Selous-Wildreservat in Tansania finden regelmäßig Tierwanderungen statt.

Auch der Gorongosa-Nationalpark lässt auf eine artenreiche Zukunft hoffen. Bereits jetzt haben sich dort wieder Pflanzenfresser wie der Büffel, das Streifengnu und die Kudu-Antilope angesiedelt. Von Wasserbock und Bleichböckchen sind schon gute Populationen zu verzeichnen. Auch Fleischfresser wie der Löwe kehren langsam zurück. Bis sich wieder eine echte Vielfalt entwickelt hat, wird jedoch noch einige Zeit ins Land gehen.

WICHTIGE FAKTEN


Hauptstadt
Maputo

Landesgrenzen
Südafrika, Swasiland, Simbabwe, Sambia, Malawi und Tansania

Amtssprache
Portugiesisch

Religionen
Naturreligionen (50 %), Christentum (30 %), Islam (20 %)

Zeitverschiebung
+ 1 Stunde nur in der europäischen Winterzeit

Zahlungsmittel
Währung: Metical, touristische Leistungen in US-Dollar, Kreditkarten nur bedingt akzeptiert

Trinkgeld
wird nicht erwartet, aber 10-15 % werden außerhalb der Hotels geschätzt

Stromspannung
220 Volt, Adapter notwendig

Internationale Vorwahl
+
00258

Feiertage
1. Januar Neujahr
3. Februar Tag der Helden
7. April Frauentag
1. Mai Tag der Arbeit
25. Juni  Tag der Unabhängigkeit
7. September Tag des Sieges
25. September Tag der Armee
4. Oktober Nationaler Tag der Versöhnung
25. Dezember Weihnachten

Bitte beachten Sie, dass wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Aktualität der Informationen in diesem Reiseführer leisten können. Auf der Website des Auswärtigen Amtes finden Sie tagesaktuelle Reisehinweise.

 
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